B i v i o  -  S e p t i m e r p a s s  -  B o n d o  -  B i v i o

Reisebeschrieb:

09.00 Uhr in Bivio. ein strahlend schöner Morgen. Die Pferde stehen fertig gesattelt vor dem Reitstall des Hotel Solaria. Gästegepäck und Utensilien sind im Begleitfahrzeug verstaut.
Aufsitzen! Dann geht's los. Wir reiten durch die engen Gassen des kleinen Dorfes Bivio auf die Septimer Route zu. Weg von der Julier-Passstrasse steigen wir hoch. Durchs Cavreccia -Tal, entlang dem Bach Julia. Gegenüber die schönsten Blumenhänge. Vorbei am kleinen Bauernhof und Stall, in leichtem trab. Wir erreichen alsdann den Plan Chamfèr, Diese wunderschöne Hochebene. Murmeltiere pfeiffen und warnen. Auf diesem weichen Alpboden ist Galopp angesagt. Von nun an folgen wir der alten Strasse bis hinauf zur Passhöhe. 2300 Meter über Meer.
Wir führen die Pferde über den steilen Serpentinerweg hinunter, immer noch, wie zu Römers Zeiten, mit Steinen gepflastert.
Bergab, entlang des rauschenden Baches, den es dreimal zu überqueren gilt. Inmitten von herrlichen Blumenwiesen führt uns der Weg ins Val Maroz. Pause. Es ist Mittag. Das Begleitfahrzeug ist auch schon hier . Unmittelbar neben dem Bach ist das Picknick ausgebreitet. Die Pferde werden abgesattelt und zum Grasen freigelassen.
1330Uhr. Wir satteln die Pferde und reiten weiter hinab ins Tal nach Casaccia. Im Galopp auf Feldwegen, in die Ebene bis Löbbia. Jetzt wird's südlich warm. Durch Wälder, ganz nah am Staudamm entlang. Wieder durch Wald nach Roticcio. Noch weiter durchs Tal bis Vicosoprano. Da ist Zeit für eine Erfrischung. Und wieder im Sattel - Überqueren der Hauptstrasse und auf dem Waldweg nach Borgonovo. Begeisterte Begrüssung durch die Dorfkinder. "I Cavai_" Weiter. über die Brücke, d4rch frische grüne Wiesen, nach Coltura.
Wir reiten durch das altehrwürdige Dorf. Wiederum über herrliche frische Wiesen, an weidenden Schafen und Ziegen vorbei, an der kleinen, alten Kirche, an alte Stallungen. Der Weg führt nach Promontogno. Über die alte Steinbrücke an Boccia-Spielern unter den kräftigen Kastanienbäumen beim Grotto vorbei, nach unserem Ziel: Bondo.
Laut , doppelt so laut jetzt, das Hufgetrappel der Pferde in den engen Gassen von Bondo.
Im Stall, Versorgen der Pferde. Für Reiter nun der Apéro im Haus Cà Torriani. Entspannen, ausruhen im herrlich schönen Garten. duschen und frisch machen, denn in der Pergola ist das reichhaltige Nachtessen serviert.
Am nächsten Morgen:
0630 Pferde füttern, 0730 Frühstück, 0900 - wir reiten los. Langsam, mit höher gehenden sonne, wird es warm. Die Pferde wittern: es geht heimwärts. dieselbe Route bis Vicosoprano. Von hier auf dem Sentiero Storico, den alten Römerweg der anderen Talseite.
Unzählige alte Römersteine. Entlang unseres Weges wunderschöne altgewachsene Bäume, die unseren Weg schattig halten. Bei Löbbia wird wiederum die Talseite gewechselt. "Galopp-Strecke" für Reiter und Pferd nach Casaccia. Dann wiederum ins Val Maroz hinauf. Hinter uns das Bergell, dass immer kleiner und kleiner wird....
 
Reiten Bivio Graubünden
969981_10151623523974350_1798621680_n by .
12032101_10153572266269350_6590642170993708763_n by .
Der Weg führt durch schönste Laubwälder; gut so, sie halten die Hitze, die langsam aufsteigt, fern.
Oben in Val Maroz ist wieder Picknick vorbereitet. ein kühlendes Bad ( fakultativ) im frischen klaren Septimer Bach. Für Reiter wie Pferde eine willkommene Pause. aufsitzen zum letzten Aufstieg. Sicher und kräftig steigen die Pferde die Serpentinen hoch. Dem lauschigen Bach entlang zur Passhöhe. Kühler ist's hier oben schon, denn die Wettergrenze ist wiederum erreicht. Ein Pullover, eine wärmende Jacke überzogen und weiter geht's dem Norden entgegen.. Hinunter reiten wir zum Plang Chamfèr. Nochmals eine Galopp-Strecke hinab ins Dorf. Am Spätnachmittag kommen wir zurück nach Bivio, zum Ausgangspunkt unserer Reise, dem Reitstall des Hotel Solaria. Absatteln. Pferdepflege -und Versorgung.
Zum Erinnerungsaustausch trifft man sich zum Abschiedstrunk - auf Wiedersehen, bis zum nächsten Mal.

 

Home