Früher war es auch schon schön!!!

Bivio Die Perle am Julier
Die Entwicklung der im 9. Jahrhundert als stabulum bivio (Stall an der Wegscheide) erwähnten Siedlung war zu allen Zeiten aufs Engste mit dem Passverkehr über Septimer und Julier verknüpft. Diese beiden Pässe – die zeitweise europäische Bedeutung aufwiesen – verbinden Bivio mit dem Bergell und dem Engadin. Der als regionale Verbindung wichtige Stallerberg führt ins von Walsern besiedelte Avers. Der Ort liegt also im Schnittpunkt verschiedener Sprachen und Kulturen, wobei die wesentlichen Einflüsse von Süden, vom Bergell her, kamen.
Die engen Verhältnisse zwischen Bivio und dem Bergell entstanden aber nicht nur durch den Passverkehr. Dokumente ab dem 15. Jahrhundert betreffen die Bestossung der Maiensässe und Alpen auf dem Gebiet von Bivio durch Bergeller Familien im Dienste der Herren von Salis-Soglio. Ab dem 16. Jahrhundert haben sich diese Familien nachweislich in den äusseren Fraktionen von Bivio ganzjährig niedergelassen; das Dorfzentrum blieb jedoch noch länger rein romanischsprachig.
Als Teil der Septimerroute war Bivio – Zentrum der Port Stalla, Umladeplatz und Pferdewechselstation – im Besitz des Bischofs von Chur und später Mitglied des Gotteshausbundes. Dort bildete es zusammen mit Marmorera und Avers ein eigenes Gericht. Mit den Bergeller Nachbarn trat ein Teil der Bevölkerung im 16. Jahrhundert zum protestantischen Glauben über. Seither sind in der Gemeinde beide Konfessionen etwa gleich stark vertreten, womit Bivio im sonst ganz katholischen Oberhalbstein eine Ausnahme bildet.
Wie das gesamte Oberhalbstein erlebte das Dorf nach dem Verlust des Transitverkehrs Ende des 19. Jahrhunderts eine Rezession. Nachdem 1959 der erste von mittlerweile drei Skiliften gebaut wurde, setzte eine touristische Entwicklung ein. In den 1980er Jahren wurde das Gebiet Plaz rechts der Julia überbaut.
Hotel Solaria Bivio
Familie Torriani

 

Seit 1935 ist die Familie Torriani Gastgeber im Hotel Solaria Bivio. Die Familie war immer dazu bestrebt den Gästen des Hotels de Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
 

Ur Ur Grossvater Giovanni Torriani heiratet Margherita Schmid und gründet einen Bauernhof in Bivio

Urgrossvater Pietro Torriani heiratet 1821 Margherita Pasini und führte den Bauernhof weiter aus der Ehe wurden 4 Söhne und eine Tochter geboren
(Emilio-Giovanni, Pietro Rodolfo , Adolfo , und Margherita
Adolfo Torriani schlug die Hotelierskarriere ein und war 30 Jahre Concierge im Hotel Capar Badrutt in St. Moritz tätig. 1918 heiratet Adolfo Frieda Müller-Saurer aus Brienz
1935 baute er das Bauernhaus in Bivio zu einer kleinen Pension um . Die Pension Solaria entstand !
Danach war Adolfo noch 3 weitere Jahre im Hotel Caspar Badrutt tätig bevor er im 1938 zurück nach Hause kam, Gemeinde Präsident wurde und die Solaria um eine Etage vergrösserte ! Diese führte er mit seiner Frau Frieda bis zu seinem Tod im 1956.
1921 wurde Adolfo Torriani jun. Geboren. Dieser machte die Matur in der Mittelschule Schiers studierte an der Kantonsschule in Chur, Internat „ Rousseau“ in Crissier . England Aufenthalt auf einem Bauernhof. Später startete auch er eine Karriere im Hotelfach und war Kontrolleur im Hotel Du Lac in St. Moritz. Adolfo Torriani jun. War ein begabter Handwerker und war im Dorf beliebt, jeder rufte nach ihm wenn etwas zu reparieren war. Er bekleidete verschiedene Ämter in der Gemeinde. So zum Beispiel Chef vom EWB, Feuerwehrkommandant , Zivilstandesbeamter etc.

 

1944 heiratet er Ilde Agostinelli aus dem Veltlin. Aus dieser Ehe sind 3 Kinder geboren. Liliana, Giancarlo und Claudia
1955 erweiterte Adolfo jun . die Bündnerstube. Allzu früh mit 39 Jahre starb er an einer Blindarm Erkrankung .
 
Frau Ilde Torriani führte das Hotel alleine weiter und erweiterte diesen mit einer neuen Gaststätte, einem Speisesaal und einem Grillraum mit Kegelbahnen.
Tochter Liliana unterstützte sie bis zu ihrer Heirat im Büreau. Sohn Giancarlo absolvierte eine Kochlehre und führte in der Folge mit Mutter Ilde den Betriebe weiter.
1975 Uebernahm Sohn Giancarlo das Hotel. Diese wurde in den Jahren mehrmals renoviert. 1985 erwarb Giancarlo die Bäckerei neben dem Hotel und 1992 wurden beide Gebäude zum heutigen Hotel verbunden .
1982 heiratet Giancarlo Torriani Genieve Raftery aus England. Aus dieser Ehe stammt die 4 Hoteliers Generation, Giovanna, Giorgio, Giordana, Gregorio, Gabriele.
Die 5 Generation ist heute durch die Kinder von Giovanna Alana und Alissa gesichert !

 

 

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